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    <title>antiferengi blog</title>
    <link>http://www.antiferengi.de</link>
    <description>AntiFerengi, oder &quot;Business as usual&quot; bis zum Abwinken.</description>
    <language>de-de</language>

    <item>
      <title>Kommunales Privatisierungskino, Teil II</title>
      <description>
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&lt;span style=&quot;font-size:10pt;&quot;&gt;&lt;!--HSTART--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Im November letzten Jahres, hab ich mal versucht auf den lokalpatriotischen Flair von Auseinandersetzung mit der mittlerweile bundesweiten Sterbehilfe f&amp;uuml;r kommunale
&lt;a href=&quot;http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=136&amp;cat=tank&amp;bcnr=&amp;csh=yes&quot;&gt;Krankenh&amp;auml;user&lt;/a&gt; hinzuweisen,
die auch im finstersten Hinterland nicht mehr an den neoliberalen Marktideologien der &amp;uuml;blichen bundesdeutschen Modernisierungswelle vorbeikommt die sich da Reformbestrebungen schimpft. Auch das es im Wald immer
&lt;a href=&quot;http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=137&amp;cat=tank&amp;bcnr=&amp;csh=yes&quot;&gt;jemanden&lt;/a&gt; gibt, der seine Cleverness als Modernit&amp;auml;t zu verkaufen wei&amp;szlig; und als erster damit anf&amp;auml;ngt, braucht seine Weile bis auch die
&lt;a href=&quot;http://www.nrwz.de/v5/kreis/00031727/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed: NRWZ-Online-Nachrichten (NRWZ online-Nachrichten)&quot;&gt;Lokalpresse&lt;/a&gt; merkt das man ein Thema nicht mehr unter &amp;quot;political correct&amp;quot; einfach so unbeteiligt wie m&amp;ouml;glich in den Eimer des Vergessens schreiben kann.
Immerhin k&amp;auml;mpfen hier Menschen, und eine ganze Menge davon mit viel Verstand und Herzblut, um ihre Zukunft. Sch&amp;ouml;n, das es den einen oder anderen Lokalmatador mit in den Strudel zieht, und er sich f&amp;auml;hig zeigt, sich auch mal ausserhalb des normalen
Bulletinjournalismus sich ans Eingemachte zu wagen. Respekt.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Die Privatisierung der bundesdeutschen
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Krankenhaus#Privatisierung_von_Krankenh.C3.A4usern&quot;&gt;Krankenh&amp;auml;user&lt;/a&gt;, braucht unbedingt eine konsequente Auseinandersetzung mit sich selber. Auch wenn
die
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/uebernahmen-private-sondieren-klinikmarkt;2540914&quot;&gt;frequentierteren&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/fresenius-profitiert-von-klinik-privatisierung;1076485&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2351647&amp;&quot;&gt;
das Thema&lt;/a&gt; aus ihrer marktpolitischen Sicht heraus duchaus f&amp;auml;hig sind kritisch zu betrachten, so zeigt uns erst die
&lt;a href=&quot;http://www.kliniksterben.de/&quot;&gt;Auseinandersetzung&lt;/a&gt; mit den
&lt;a href=&quot;http://www.gegen-profitmedizin.de.tl/&quot;&gt;Menschen dahinter&lt;/a&gt; worum es eigentlich geht. Kosten, - oder Menschen?
Nat&amp;uuml;rlich h&amp;auml;ngen sich die arbeitsplatztechnisch betroffenen Menschen an &amp;quot;ihr&amp;quot; Umfeld, an &amp;quot;ihren&amp;quot; Arbeitsplatz, und an &amp;quot;ihre&amp;quot; Zukunft. Auch wenn der Wille zur optimalen Patientenversorgung noch so hoch ist, - so h&amp;auml;ngt man sich denn trotzdem an die n&amp;auml;chst m&amp;ouml;glichen Heilsversprecher, die einem im n&amp;auml;chst m&amp;ouml;glich &amp;uuml;bersichtlichen Blickfeld ein &amp;quot;wenig&amp;quot; mehr Sicherheit f&amp;uuml;r die Zukunft versprechen. Dabei verliert man schnell mal die &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber den Gesamtkontext der eigentlich dahinter steht, und dem oft zitierten und vorgeschobenen finanziellen Realit&amp;auml;tssinn lediglich ein wenig hei&amp;szlig;e Luft f&amp;uuml;r noch k&amp;auml;ltere Zeiten verschafft.
&lt;/p&gt;
&lt;!--HEND--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Ein etwas &amp;uuml;bersichtlicheres Bild, vom Resultat des &amp;quot;schnellen&amp;quot; Gedanken des &amp;quot;kurzen&amp;quot; &amp;Uuml;berlebens, zeigt uns vielleicht ein Artikel der
&lt;a href=&quot;http://www.psychoanalyse-aktuell.de/politik/industrialisierungsprozesse.html&quot;&gt;
DPV&lt;/a&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;
Ein Beispiel f&amp;uuml;r die Schaffung gro&amp;szlig;er, auf Rationalisierungsgewinne zielender Strukturen ist der Fresenius Konzern. Hervorgegangen aus einem mittelst&amp;auml;ndischen Betrieb f&amp;uuml;r die Produktion von Krankenhausbedarf mit einem Schwerpunkt auf Dialyseprodukten, ist er inzwischen zu einem Gesundheitskonzern mit mehr als 10 Milliarden EUR Umsatz j&amp;auml;hrlich geworden, bei weiterhin rasanten Wachstumsraten. Er erzielt ungeheure Rationalisierungsgewinne dadurch, da&amp;szlig; er eine ganze Produktions- und Versorgungskette sich in einer Hand b&amp;uuml;ndelt: Produktion von medizinischen Produkten, Durchf&amp;uuml;hrung medizinischer Dienstleistungen im station&amp;auml;ren und ambulanten Bereich f&amp;uuml;r Dialysepatienten, station&amp;auml;re Akut- und Reha-Behandlungen in den Helios-Kliniken bzw. den Wittgensteiner Kliniken. Der n&amp;auml;chste Schritt ist der Einstieg in die ambulante Versorgung durch die Einrichtung medizinischer Versorgungszentren, der MVZs. Damit w&amp;auml;re ein geschlossener Versorgungskreislauf vorhanden: ambulante Behandlung, Zuweisung zu den Spezialdiensten wie Dialyse, Belieferung der Dialyseeinheiten mit eigenen Produkten, eventuell Einweisung in eine Akutklinik des Konzerns, Anschlu&amp;szlig;heilbehandlung in einer Rehaklinik des Konzerns, R&amp;uuml;ckverweisung bei Entlassung an das MVZ des Konzerns. 
Eine &amp;auml;hnliche Entwicklung nimmt der R&amp;ouml;hn-Klinikum-Konzern, der seinen Ausgang von Reha-Kliniken genommen hat, inzwischen der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te private Klinikkonzern in Deutschland geworden ist und mit den Unikliniken Gie&amp;szlig;en/Marburg ein Universit&amp;auml;tsklinikum erworben hat. 
Auch andere Gro&amp;szlig;konzerne haben den Gesundheitssektor als ungew&amp;ouml;hnlich lukrativ entdeckt.
.....
&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Aber selbst noch Zitate aus neoliberaler Ecke, wie z.B. dem Spiegel, welcher normalerweise sonst jede Form von Privatisierung in den buntesten Farben sch&amp;ouml;nmalt, sind f&amp;auml;hig ein realeres Bild zu malen;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46707707.html&quot;&gt;Heilen am Flie&amp;szlig;band&lt;/a&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;
Hauptvorteil der Privaten: Ihre Personalkosten sind geringer. Oft wird nach der Privatisierung erst einmal entlassen und outgesourct; statt K&amp;uuml;chenpersonal zu besch&amp;auml;ftigen, l&amp;auml;sst beispielsweise Helios das Essen f&amp;uuml;r alle H&amp;auml;user zentral zubereiten und dann vom Lkw in ganz Deutschland verteilen. Au&amp;szlig;erdem k&amp;ouml;nnen private Klinikbetreiber Haustarifvertr&amp;auml;ge abschlie&amp;szlig;en; vor allem die sonst &amp;uuml;bliche Betriebsrente entf&amp;auml;llt dabei.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Untersuchungen, Operationen, Entlassungen - wie in der Produktionslinie einer Autofabrik soll alles m&amp;ouml;glichst reibungslos und &amp;ouml;konomisch ablaufen. Mitunter wird dazu, wie etwa in Berlin (Helios) und Gie&amp;szlig;en (Rh&amp;ouml;n), gleich das ganze Krankenhaus noch einmal neu gebaut.
&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Auch sehr lesenswert;
&lt;a href=&quot;http://www.labournet.de/diskussion/wipo/gats/curaposterior.html&quot;&gt;Woher Rendite und Gewinne privater Krankenhauskonzerne kommen &amp;#8211; ein Branchenzustandsbericht aus der Gesundheitswirtschaft&lt;/a&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
M&amp;ouml;glicherweise ziehe ich mir jetzt eine Menge b&amp;ouml;ser emails zu, deshalb entschuldige ich mich schon mal vorweg, - aber die Schramberger Belegschaft muss sich meiner Ansicht nach wirklich fragen, ob sie einfach nur naiv ist.
Glaubt sie wirklich, den Kriterien &amp;quot;Effizienz, Rationalisierung, und Spezialisierung&amp;quot;, bei gleichem Personalbestand Gen&amp;uuml;ge tun zu k&amp;ouml;nnen, gegen&amp;uuml;ber dem Mammutmanagement der &amp;uuml;blichen Privatisierer? Ganz unabh&amp;auml;ngig davon, ob es sich um Rh&amp;ouml;n, Helios, Asklepios, Paracelsus, Ameos, oder einer der anderen Anbieter handelt? Mit einem Minikrankenhaus, welches den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil seiner &amp;Auml;rzte als Honorar&amp;auml;rzte besch&amp;auml;ftigt, weil einfach keiner in der hintersten Provinz leben will? Ganz im Ernst Leute. In Schramberg wird ganz bestimmt kein &amp;quot;neues&amp;quot; Krankenhaus gebaut. H&amp;ouml;chstens das alte zu einer Wellnessfarm f&amp;uuml;r Touristen umgestaltet. Oder gibt es da eine
Art Sicherungsaspekt, den wir ob der besonders guten Beziehungen zwischen dem Schramberger CDU-Kreisrat Herrn Maurer, der das ganze ja so vehement verteidigt, und seinem Gesinnungsgenossen Herrn Kauder &amp;uuml;bersehen? Oder aber vielleicht ist es auch m&amp;ouml;glich, das minimum eines von drei Krankenh&amp;auml;usern, f&amp;uuml;r ein
&lt;a href=&quot;http://www.cdu-kv-rottweil.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=446&amp;Itemid=13&quot;&gt;Politikum&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nrwz-online.com/v5/musik/00028118&quot;&gt;verschachert&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vinzenz.info/uploads/media/03.04.2007.pdf&quot;&gt;wird&lt;/a&gt;? Ich jedenfalls, kann an dieser Stelle der Belegschaft des Rottweiler Krankenhauses, nur meinen allergr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Respekt aussprechen.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;





      </description>
<link>http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=240&amp;cnr=&amp;bcnr=</link>
      <pubDate>09.03.2010 von eb</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Ein Jahr Alienblog</title>
      <description>
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&lt;span style=&quot;font-size:10pt;&quot;&gt;&lt;!--HSTART--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Fast h&amp;auml;tte ich was &amp;uuml;bersehen. Antiferengi gibt&amp;acute;s jetzt seit genau einem Jahr.
(Na ja, plus,minus einen Tag). Zeit f&amp;uuml;r einen kurzen R&amp;uuml;ckblick, und den momentanen Status
des Wohnzimmers bzw. seines Bewohners.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
An dieser Stelle erstmal ein Riesendanke an alle meine Leser, Kommentatoren, und auch an alle anderen blogger, die bisher die Nerven bewiesen haben meine eigenen Kommentare zu ertragen. Das mein liebevoll gepflegter Friedhof &amp;uuml;berhaupt so was wie Leser hat, die sich zudem sogar noch im Laufe des Jahres vermehrt haben, statt ob meiner doch recht wechselvollen Stimmungslagen das Handtuch zu werfen, war gelinde gesagt, eine echte &amp;Uuml;berraschung f&amp;uuml;r mich. Deshalb nochmals, - ein Mordsdankesch&amp;ouml;n.
&lt;/p&gt;
&lt;!--HEND--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Aus den anf&amp;auml;nglichen kleinen Reflektionen mit meinen Mitmenschen, und mir selber, ist mit der Zeit doch das passiert, was ich eigentlich vermeiden wollte. Es riecht immer mehr nach Politblog. Kann ich leider gar nicht vermeiden. Ganz besonders deshalb nicht, weil vieles davon oft durch eine direkte Auseinandersetzung mit den Menschen in meinem unmittelbaren lokalen Umfeld ausgel&amp;ouml;st wird, was f&amp;uuml;r unbeteiligte nat&amp;uuml;rlich oft nicht immer nachvollziehbar ist. Das es dabei auch mal frustig, und mittlerweile leider oft auch etwas arg zynisch zugeht, ebenfalls nicht. Da k&amp;auml;mpf ich all zu oft mit mir selber, was sich hier nat&amp;uuml;rlich auch niederschl&amp;auml;gt. Immerhin ist das ja auch so was wie ein Tagebuch. F&amp;uuml;r das eigene Seelenheil hab ich mir deshalb die kleine Zusatzeinrichtung &lt;a href=&quot;http://www.ebversum.de&quot;&gt;ebversum&lt;/a&gt; geg&amp;ouml;nnt, wo es nicht um Politik (na,ja, - minimal), sondern um die Dinge geht, die mich eher selber, ganz unabh&amp;auml;ngig von anderen Mitmenschen, und auch mehr auf sachlichere Art und Weise interessieren, und von mir deshalb auch nicht als blog gesehen wird. Ein Teil davon wird sich auch hier als Text wiederfinden k&amp;ouml;nnen, ist aber ansonsten generell unabh&amp;auml;ngig von Aliens Gnaden. Unter Umst&amp;auml;nden kann es auch mal Wochen gehen, bis &amp;uuml;berhaupt was neues dort auftauchen wird. 
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Was das bloggen selber betrifft, so ist das Grundgef&amp;uuml;hl ungebrochen. Das Gef&amp;uuml;hl einer von anderthalb Millionen bloggern zu sein, mit dem Wunsch gepaart, das daraus noch mindestens vier bis f&amp;uuml;nf Millionen weitere werden, und das das ganze so konventions-, und zwanglos wie irgend m&amp;ouml;glich bleibt. Der alte Traum vom Spiegel der Gesellschaft. Auch mein Bezug zur Anzahl potentieller Leser ist noch der gleiche. Nicht ganz frei von Neugier, aber nach wie vor noch unbeeinflusst davon, - was auch so bleiben soll. Mein Webalizer z&amp;auml;hlt lediglich Besucher die min. einmalig ein halbe Stunde irgendwo bei mir rumhocken, und dabei mindestens eine Unterseite aufrufen. Das gibt mir Reflektion dar&amp;uuml;ber was die Leute gerade bewegt. Das ich mich dahingehend nicht entsprechend ausrichte, muss man mir jetzt einfach mal glauben, oder eben nicht.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Reflektionen erhalte ich nach wie vor auch noch von anderer Stelle. Ganz besonders aus dem lokalen Umfeld trudeln immer mal wieder mails rein, die oft lustig, anregend, nett, mitunter sehr pers&amp;ouml;nlich bis intim, einfallsreich, aber nicht selten auch echt b&amp;ouml;se sind. Einer meiner schlimmsten Erlebnisse im Laufe des gesamten letzten Jahres betraf einen meiner zarten Versuche den Grabenkampf innerhalb der Klimadebatte etwas zu lichten. Zu welchen B&amp;ouml;sartigkeiten und Obsz&amp;ouml;nit&amp;auml;ten Menschen gleich pulkweise verleitet werden k&amp;ouml;nnen, wenn ihre Glaubenskontexte bzw. &amp;Uuml;berzeugungen, egal aus welcher Richtung, in Frage gestellt werden, war zumindest f&amp;uuml;r mich eine recht neue Erfahrung, aber wohl auch ein Zeichen daf&amp;uuml;r, das es echt n&amp;ouml;tig ist hier mal ein paar Verkrampfungen zu l&amp;ouml;sen.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Eins muss ich unbedingt noch loswerden. Ich hoffe jetzt, das sich keiner der anderen aus meiner blogroll, oder linkliste benachteiligt f&amp;uuml;hlt, weil ich jetzt einen davon ganz speziell hervorhebe. Alle dort vermerkten blogs, bzw. Links haben f&amp;uuml;r mich eine positive Bedeutung, werden sehr gerne gelesen, und einige davon bedeuten mittlerweile sogar so etwas wie digitale Freundschaften oder Seelenverwandschaften f&amp;uuml;r mich. Aber wie hei&amp;szlig;t es so sch&amp;ouml;n. Es muss immer einen Schuldigen geben. Wer wissen will, was eigentlich der generelle Ausl&amp;ouml;sepunkt war, um selber seine halbgaren Weisheiten per blogs in die Welt zu streuen, kann sich an
&lt;a href=&quot;http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/&quot;&gt;Zeitgeistlos&lt;/a&gt; wenden. Da bin ich jedenfalls damals beim surfen dr&amp;uuml;bergestolpert, und hab mir gesagt; So was will ich auch machen. Jetzt-, bevor es denen da dr&amp;uuml;ben peinlich wird, kann man mein Zeugs nat&amp;uuml;rlich in keiner Weise damit vergleichen, aber die ausgewogene Mischung aus niveauvoller Kritik, und vermittelter Lebensfreude dort, war das, was mich anfangs los st&amp;uuml;rmen lie&amp;szlig;.
Ich musste das jetzt einfach mal loswerden.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Zum Schluss doch noch was ganz privates.
Das ich ab Mitte des Monats eigentlich arbeitslos bin, hat der eine, oder andere sicher auch mitbekommen. Am Tag wo ich meine K&amp;uuml;ndigung bekommen habe, hab ich nat&amp;uuml;rlich schon &amp;uuml;berlegt ob ich mich hier mal so richtig auskot... soll, hatte aber einen Punkt erreicht, wo auch der letzte bei mir noch zu findende rudiment&amp;auml;re Nenner an H&amp;ouml;flichkeit und guten Geschmacks einfach nicht mehr vorhanden war. So hab ich es dann lieber bleiben lassen. Generell entspricht der Werdegang dem allgemeinen Schema im Verbund mit Zeitarbeit. Nach acht Jahren externer Projektarbeit in einem Unternehmen, welches mich als letzten Externen erst noch entsorgen musste, bevor es selber Kurzarbeit anmelden konnte, hatte das Unternehmen wo ich eigentlich angestellt war, Schwierigkeiten mich unterzubringen. Der Boss des Ganzen hatte dann Vorstellungen davon, die Realisierung seiner eigenen Tr&amp;auml;ume in drei verschiedenen Arbeitsbereichen, mit denen ich eigentlich normalerweise wenig zu tun habe, kostensparend in einer kleinen Einmannfirma mittels meiner Person unterzubringen. War ja nett, aber ziemlich verkalkuliert. Jedenfalls hab ich vier Monate lang versucht Managerdenken im Himmel, und echte Arbeit auf der Erde in gebrauchbare Resultate zu verwandeln, was aber rein praktisch einfach in Streit enden musste, - und pl&amp;ouml;tzlich war jemand da, der bez&amp;uuml;glich eigenem anstehendem ALGII, Exitenz&amp;auml;ngsten den Vorrang gegen&amp;uuml;ber Gehaltsstabilit&amp;auml;ten gegeben hatte. Auch verst&amp;auml;ndlich.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Der arme Kerl wird sicher nicht gl&amp;uuml;cklich, und selber noch einige Nachfolger haben.
Das liegt gar nicht an ihm, sondern der Situation.
Aber generell w&amp;uuml;rde ich das mal als Beispiel f&amp;uuml;r Phase II einer bundesdeutschen Arbeitsplatzpolitik bezeichnen, die ausschlie&amp;szlig;lich in Richtung Arbeitgeber orientiert ist. Automatisierte Selbstreduktion der Arbeitgeberkosten, bei gleichzeitigem Zuwachs an Leistungsbereitschaft, durch Mangel an Arbeitspl&amp;auml;tzen. Schwarz sehen tu ich im Moment noch nicht, aber wir werden sehen. Da man sich nicht auf die Argen verlassen sollte, weil man sonst verlassen ist, hab ich die eigene Bewerbungsmaschinerie angeworfen. Der Witz ist, das es sehr gut f&amp;uuml;r mich aussieht, mich wieder mal selbstst&amp;auml;ndig zu machen, was aber bisher bei jeder entsprechenden Auftragsofferte aus dieser Richtung das Umfeld des internen Abbaus von Arbeitspl&amp;auml;tzen hat.
Wenn mir beim noch anstehenden Interview bei der Arge der Vorschlag unterbreitet wird, das ich darauf keine R&amp;uuml;cksicht nehmen sollte, und so was ja sogar gef&amp;ouml;rdert wird, dann wei&amp;szlig; ich ehrlich gesagt jetzt noch nicht so genau was passieren wird. An dem Tag, werd ich wohl besser mal auf den Morgenkaffee verzichten.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;







      </description>
<link>http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=239&amp;cnr=&amp;bcnr=</link>
      <pubDate>08.03.2010 von eb</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Politischer Offenbarungseid</title>
      <description>
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&lt;span style=&quot;font-size:10pt;&quot;&gt;&lt;!--HSTART--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Ist das zu fassen? Darauf das Merkels HartzIV-Ideen genauso,
&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/merkel1324.html&quot;&gt;allgemein, unverbindlich und unbrauchbar&lt;/a&gt; sind, wie das rumeiernde Ego-Geschw&amp;auml;tz von Gabriel und K&amp;uuml;nast, will ich gar nicht erst eingehen. Immerhin reden wir vom Resultat von minimum 12 Jahren komplett bankrotter Arbeitsmarktpolitik in rot-gr&amp;uuml;n, scharz-rot, und schwarz-gelb gestreiften Hemden, wo &amp;uuml;berall Agenda2010 und HARTZIV als belustigende Aufn&amp;auml;her fr&amp;ouml;hlich so ziemlich alles totgelogen haben, was die Menschen dieses Landes in den Rachen einer uners&amp;auml;ttlichen Profitgier von Arbeitgebern geworfen hat, die sich jetzt die H&amp;auml;nde reiben, weil sowas wie Manchesterkapitalismus anscheinend wieder hoff&amp;auml;hig wird.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Aber kaltschn&amp;auml;uziger als die Kraftmeierei von Hannelore kann es gar nicht mehr gehen;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;&amp;quot;Wir m&amp;uuml;ssen endlich ehrlich sein&amp;quot;, forderte Kraft. &amp;quot;Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regul&amp;auml;ren Job finden.&amp;quot; F&amp;uuml;r sie m&amp;uuml;sse so schnell wie m&amp;ouml;glich &amp;quot;ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt&amp;quot; aufgebaut werden. Mehrkosten f&amp;uuml;r den Staat entst&amp;uuml;nden nicht. &amp;quot;Die meisten Langzeitarbeitslosen werden sich &amp;uuml;ber eine sinnvolle Besch&amp;auml;ftigung freuen, selbst wenn sie daf&amp;uuml;r nur einen symbolischen Aufschlag auf die Hartz-IV-S&amp;auml;tze bekommen.&amp;quot;&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Sie hat sie einfach abgeschrieben. Die Opfer der Gammelpolitik der eigenen neoliberalen Mischso&amp;szlig;e aus gemanagter, exportorientierter Marktgeilheit, blindw&amp;uuml;tig und blau&amp;auml;ugig deregulierter Finanzjongleure, und politkastenm&amp;auml;&amp;szlig;iger Wirtschafts-, und Industrieanbiederung, hat sie einfach abgeschrieben. M&amp;uuml;ll. Abfall der Gesellschaft. Grad noch gut, um in privatisierten Altenheimen das bereits schon weit offende Tor des Arbeitsplatzabbaues jetzt nun endg&amp;uuml;ltig herauszurei&amp;szlig;en. Mit schier unglaublicher Unversch&amp;auml;mtheit, auch noch als Ehrlichkeit herum gereicht. Und nat&amp;uuml;rlich lapidar damit geschm&amp;uuml;ckt, das dem Staat keine Mehrkosten entst&amp;uuml;nden. Tut mir leid Leute, wenn das jetzt ein wenig emotional ist, aber das fass ich nicht. Gibt es eine Obergrenze f&amp;uuml;r Kaltschn&amp;auml;uzigkeit und Zynismus? Die Frau sagt damit nur eines; Weiter so, wie bisher, Umdenken ist nicht n&amp;ouml;tig, - den Abfall entsorgen wir unauff&amp;auml;llig und kostensparend.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;!--HSTP--&gt;
&lt;/span&gt;




      </description>
<link>http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=238&amp;cnr=&amp;bcnr=</link>
      <pubDate>07.03.2010 von eb</pubDate>
    </item>

    <item>
      <title>Meisterin des non-statement</title>
      <description>
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/2388703_Angela-Merkel-Habe-mir-immer-Schwarz-Gelb-gewuenscht.html&quot;&gt;
Habe mir immer Schwarz-Gelb gew&amp;uuml;nscht&lt;/a&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:10pt;&quot;&gt;&lt;!--HSTART--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Wieder mal ein sch&amp;ouml;nes Interview der FR mit unserer Regierungschefin. Da ist jetzt kein Vorwurf gegen die FR, oder gegen die Interviewer beabsichtigt, denn
eines muss man der Frau lassen. Sie beherrscht in grandioser Manier die hohe diplomatische Kunst des bedeutungsvollen Nichtssagens, welches so wirkt als w&amp;auml;re alles gesagt, aber trotzdem alle m&amp;ouml;glichen weiteren Optionen offen l&amp;auml;sst. Kultivierung des Ist-Zustandes, der jede m&amp;ouml;gliche Ver&amp;auml;nderung wie einkalkulierte Strategie erscheinen l&amp;auml;sst.
Oder anders; das alles f&amp;uuml;r selbstverst&amp;auml;ndlich erkl&amp;auml;rende Leuchten in den Augen eines
K&amp;auml;fers, mit Blick aufs Ufer, auf einem Blatt, welches auf der Wasseroberfl&amp;auml;che eines rei&amp;szlig;endes Gebirgsbaches herumtanzt.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Interessant die &amp;Uuml;berschrift des Artikels;&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview der Frankfurter Rundschau &amp;uuml;ber den Krach in der Koalition, die Gesundheitsreform und ihre Skepsis gegen&amp;uuml;ber Schwarz-Gr&amp;uuml;n.&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Ich suche immer noch konkrete Stellungsnahmen, bez&amp;uuml;glich der &amp;Uuml;berschrift.Die einzige zu ortende Aussage betrifft lediglich die CDU-FDP Koalition, und eine in meinen Augen gnadenlose Unversch&amp;auml;mtheit Politprostitution und Sponsoring zum Kavaliersdelikt zu erkl&amp;auml;ren.
Vielleicht sollte ich es so zusammenfassen wie sie selber. 
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;Es wird klappen, ich bin zuversichtlich.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;!--HEND--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Irgendwie werd ich das Gef&amp;uuml;hl nicht los, das unsere ganze Regierung, und auch Gesellschaft so funktioniert. Aber
so selbstverst&amp;auml;ndlich gestreute Nebens&amp;auml;tze wie der folgende, lassen doch etwas tiefer blicken. Der Abschnitt ist sowieso interessant.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;Wir brauchen f&amp;uuml;r die Entscheidung &amp;uuml;ber den zuk&amp;uuml;nftigen Energiemix verl&amp;auml;ssliche Berechnungen &amp;uuml;ber den Energieverbrauch bis etwa 2050.
Diese werden im Sommer vorliegen, wenn die Fachleute, die jetzt von der Bundesregierung beauftragt werden.....
&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Das mit den Fachleuten erinnert mich immer an die Siemens-Beratervertr&amp;auml;ge der Regierungen Kohl und Schr&amp;ouml;der, die sich von einschl&amp;auml;giger Seite &amp;uuml;ber die Zukunftstechnologien unseres Landes beraten lie&amp;szlig;en. Irgendein Freak bei Siemens hat dann ein gutes Jahrzehnt zu sp&amp;auml;t erkannt, das es so etwas wie das Internet gibt. Kohl und Schr&amp;ouml;der sind nur noch Namen, Siemens gibt es immer noch. Muss ich mir wirklich ernsthaft die Frage stellen, welche Fachleute hier auch noch Geld f&amp;uuml;r die Interessenvertretung der eigenen Klientel erhalten?
Wer macht bei uns Energie, und hat auch die Fachleute dazu? An dieser Stelle, brauch ich gar nicht mehr ob einer Zusammenfassung nachzudenken, so traurig sie auch ist.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;Es wird klappen, ich bin zuversichtlich.&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Auch spannend der Abschnitt &amp;uuml;ber Gesundheitspolitik;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;
Die Gesundheitspolitik ist in allen Industriel&amp;auml;ndern sicherlich das schwierigste, konfliktreichste und zugleich emotionalste politische Thema. Eine gleichbleibend gute, dem medizinischen Fortschritt folgende Gesundheitsversorgung f&amp;uuml;r jeden B&amp;uuml;rger zu gew&amp;auml;hrleisten, ist in unseren alternden Gesellschaften eine riesige Herausforderung. Das erfordert intensive politische Arbeit. Dabei ist klar, dass sich unsere Parteien nicht verhalten wie monolithische Bl&amp;ouml;cke.
&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Die ausgewogene Verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;igkeit von &amp;quot;riesiger&amp;quot; Herausforderung, mit ein wenig &amp;auml;ngstlicher Demographie der alternden Gesellschaft, im Verbund mit medizinischem Fortschritt als konfliktreiches und emotionales Thema,- als Einleitung zur
Negierung des monolithischen Blockes &amp;quot;Privatisierung&amp;quot; gef&amp;auml;llt mir besonders gut.
Auch hier kann man zusammenfassen;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;Es wird klappen, ich bin zuversichtlich.&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Aber da unsereins ja den zweifelhaften Ruf des Gutmenschen zu verteidigen hat, bei welchem die Systemkrieger aller politischer Richtungen anscheinend Schwierigkeiten haben, wie sie so bl&amp;ouml;de Sachen wie Menschlichkeiten und Vielfalt ins Technokratiegef&amp;uuml;ge ihrer schaltkreisgeschw&amp;auml;ngerten Einseitigkeiten integrieren k&amp;ouml;nnen, erlaube ich mir den etwas zynischen Versuch von Fairness. Bleibt der Chefin einer Regierung, die sich selber lediglich noch als Managment von Wirtschafts-, und Industrieverb&amp;auml;nden, Kapitalinteressen, und ideologisierter Profitgier versteht, etwas anderes &amp;uuml;brig, als den Schein von etwas zu wahren, den Volkes Wille genau so sehen m&amp;ouml;chte? So etwas ist nun mal nur noch mittels diplomatischer Nonchalance und Wetterf&amp;uuml;hligkeit m&amp;ouml;glich. Und ist doch auch nett zu lesen, sowas, - oder?
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;




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      <pubDate>06.03.2010 von eb</pubDate>
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