<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>antiferengi Texte</title>
    <link>http://www.antiferengi.de</link>
    <description>AntiFerengi, oder &quot;Business as usual&quot; bis zum Abwinken.</description>
    <language>de-de</language>

    <item>
      <title>Die Motivation des Schreibens, - und des Verlegens.</title>
      <description>
.
.
&lt;span style=&quot;font-size:10pt;&quot;&gt;&lt;!--HSTART--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Bez&amp;uuml;glich des Themas Amazon und einiger Argumentationen in und ums Schreiben bzw. Verlagswesen, m&amp;ouml;chte ich noch einige Gedanken &amp;auml;u&amp;szlig;ern. Dabei liegen mir ganz speziell auch all jene am Herzen, welche eigene Wege gehen, um ihre Schreiblust auch unters Volk zu mischen.
&lt;a href=&quot;http://log.aebby.de/&quot;&gt;Aebby&lt;/a&gt; hat in einem
&lt;a href=&quot;http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=blogs&amp;act=show&amp;bnr=709&amp;cat=&amp;bcnr=&amp;csh=yes&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; bei mir einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, auf den ich noch gar nicht eingegangen bin. Der aber zweifelsohne einer der wichtigsten &amp;uuml;berhaupt ist, warum manche Schreiberlinge diesen oder jenen Weg gehen. Aebby schrieb;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;em&gt;Wer nicht auf amazon ist wird bel&amp;auml;chelt so wie jene bel&amp;auml;chelt werden, die ihre B&amp;uuml;cher im Eigenverlag herausgeben weil sie keinen &amp;quot;richtigen&amp;quot; Verlag gefunden haben. Amazon verkauft also Marktzugang.&lt;/em&gt;
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Als erstes hat er damit unbedingt recht. Ich kann dies sogar noch dadurch erweitern, dass ein Eigenverkauf bei Amazon meistens aus den gleichen Motivationen heraus geschieht, wie der erw&amp;auml;hnte m&amp;ouml;gliche Eigenverlag. ..... Weil man keinen; &amp;quot;richtigen&amp;quot;, Verlag gefunden hat oder sich erst gar nicht darauf ein l&amp;auml;sst. Ausnehmen, muss ich allerdings dabei einige ganz wenige und insbesonders auch kleine Verlage, welche dem Traum anh&amp;auml;ngen, sich so etwas wie ein eigenes Gesicht zu geben bzw. zu erhalten. Diesen Verlagen, geh&amp;ouml;rt mein unbedingter Respekt. 
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Den Zusatz; &amp;quot;...oder sich gar nicht erst darauf einl&amp;auml;sst&amp;quot;, hat man bewusst deshalb angef&amp;uuml;gt, weil ausgerechnet unsereiner von privater Seite st&amp;auml;ndig darauf angesprochen wird, es doch mal mit einem; &amp;quot;richtigen&amp;quot; Verlag zu probieren. Bei der ganzen Geschichte fallen ausgesprochen viele elit&amp;auml;re Traditionalismen, gewachsene Bewertungserwartungen, literarische Niveauisierungen und auch selbst auferlegte Erfolgszw&amp;auml;nge auf, die noch ziemlich tief verwurzelt sind. Leider vollkommen zu Unrecht. Und deshalb schreibe ich dies hier nochmals, - um Autoren Mut zu machen, sich einmal davon nicht beeinflussen zu lassen, aber auch um zum Schluss auf etwas anderes aufmerksam zu machen. Es steckt noch ziemlich in den Hinterk&amp;ouml;pfen, sowohl von m&amp;ouml;glichen Autoren, als auch vom &amp;uuml;blichen literarischen Gehabe des gesamten Umfeldes, inklusive der Leserseite, dass eine Art kunst- oder literarischer Bewertungsmechanismus stattfindet, der von einer angenommen Kompetenz diesbez&amp;uuml;glich aus geht, welche insbesondere bei den; &amp;quot;richtigen Verlagen&amp;quot; verortet wird. So die Art, - da sitzen die Kenner, und die entscheiden dann ob etwas gut oder schlecht ist. Das ist ziemlich Banane. Ich k&amp;ouml;nnte hier, vom Fleck weg, ganze Seiten f&amp;uuml;llen mit Buchangeboten von; &amp;quot;richtigen Verlagen&amp;quot;, deren Namen auch heute noch, besonders beim &amp;auml;lteren Leser, so in etwa das ehrf&amp;uuml;rchtige Gef&amp;uuml;hl vom gehobenen Literatentum ausl&amp;ouml;sen, - aber in der Praxis ein Buchangebot liefern, welches eigentlich nur zwei Bewertungskriterien ahnen l&amp;auml;sst; &amp;quot;passt es bei uns rein&amp;quot;, und, &amp;quot;kann man es verkaufen&amp;quot;. Punkt. Wobei ersteres ganz besonders gerne zugunsten des letzteren auch mal vergessen wird. F&amp;uuml;r m&amp;ouml;gliche anstellige Autoren bei solchen Verlagen, &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich i.d.R. eine Bewertung in der Form wie; &amp;quot;Daf&amp;uuml;r ist ein Bedarf (nicht) vorhanden&amp;quot;. Wer dies als literarische Auf- oder Abwertung seines Werkes empfinden m&amp;ouml;chte, - ist selber schuld. Und man sollte sich dabei nicht wundern, wenn Autoren dann in Eigenregie, eben auch eigene entsprechende Wege gehen, die sich f&amp;uuml;r sie lohnen. Generell, stehen hinter dem Schreiben aber auch zwei kontr&amp;auml;r m&amp;ouml;gliche Motivationen. Man schreibt das, was man schreiben m&amp;ouml;chte oder das, was sich gut verkauft. Wobei beides nat&amp;uuml;rlich auch mit der Frage behaftet ist, ob man davon leben kann/will oder nicht.
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;&lt;a href=&quot;http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=stories&amp;act=show&amp;bnr=36&amp;cnr=&amp;bcnr=&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:12pt; color:red;&quot; &gt;.... mehr&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;

      </description>
<link>http://www.antiferengi.de/cgi-bin/environ?line=stories&amp;act=show&amp;bnr=36&amp;cnr=&amp;bcnr=</link>
      <pubDate>04.12.2011 von eb</pubDate>
    </item>

   </channel>
</rss>

