09.09.2010 von eb
Endgültig gaga.
Nonsens
Klick macht dick. (C)
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Nachdem ich mir betreffs des gestrigen blogs bereits überlegt habe, ganz eigenverantworlich eine Karriere als Inquisitor oder wenigstens Laienprediger anzusteuern, - heute lediglich
nur ein verbrennungswürdiges Bildchen aus der Reihe Pin-Ups für den maroden Mann. ( Morbid? Marod? ... Sei´s drum.)
Eigentlich sind mir hier einige spinnerte Ideen zu den
Filmkritiken für
Nostalgiker gekommen, - muss aber leider gestehen, dass meine Kompetenz in Richtung Zombiefilme bedenklich gegen Null tendiert. Deshalb überlasse ich dies mal lieber den Profis.
Zudem muss ich zugeben, dass mich aus unerfindlichen Gründen,
jtheripper´s
Brainomanie
bei den
Zeitgeistlosen inspiriert hat. Keine Ahnung warum. Und auch nicht sehr erfolgreich.
Denn die Anfangsplanung ist von einem bedeutend luftigerem Augenzubehör ausgegangen,
aber ich hab mich tatsächlich nicht getraut ein unbekleidetes Gehirn zu zeigen. Weshalb dieses also hier nicht offen liegt, sondern sich im angestammten Kostüm präsentiert.
Da die Sache also recht züchtig und kleidsam ist, würde ich mal sagen; FSK 12 Jahre.
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Für die Freunde psychologischer Interpretationen; Nein, ich bin kein Frauenhasser, stocknüchtern, und hab auch kein Kindheitstrauma in dieser Richtung. Auch ansonsten, bin ich vollkommen durch den Wind.
Und speziell die Kategorie Gender-Mainstream betreffend; Für evtl. ausgleichende Gerechtigkeit, fehlt mir leider ebenfalls die nötige physische Beurteilungskompetenz. Diesbezügliches überlasse ich ebenfalls lieber den Profis bzw. Profininnen. (Mönsch Mädels, wollt ihr nen Buben mit nem Flachmann als Kopf,... macht selber hinne. Ich bin der letzte, dem so was nicht gefallen würde.
)
Was die politischen betrifft; Könnt ihr mir sagen, wie man das sonst aushalten soll?
Für die echten Freunde geschmacklicher Geschmacklosigkeiten sei allerdings angemerkt;
..... Seht ihr den lüsternen Blick der Dame ?
Noch was vergessen? ... Nee, eigentlich nicht.
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08.09.2010 von eb
Verbrannte Träume.
Oh, ja. Lasst uns wieder
Bücher verbrennen. Ein Zeichen in den Himmel malen. Schreiend und brennend ein Symbol in die Welt setzen. Für den richtigen Weg. Für die richtige Gesinnung. Für den richtigen Glauben. Für die richtigen Menschen. Für die richtige Zukunft. Einer muss es tun. Einer muss der erste sein, der den mutigen Schritt wagt. Lasst es uns angehen. Die Welt wird uns noch einmal dankbar dafür sein. Denn wir lieben die Menschen. Wir geben ihnen jede Chance. Wir sind schließlich Christen. Jeder hat die Möglichkeit den richtigen Weg zu gehen. Die richtige Religion zu wählen. Dem richtigen Glauben zu folgen.
Wir hassen niemanden. Wir reichen euch die Hand. Selbst euch teuflischen Anhängern des falschen Glaubens, reichen wir noch unsere barmherzige Hand. In all unserer Güte. Unseres Verständnisses. Mit Gottes Hilfe, dessen Liebe unsere Vertreter noch in die Mastdärme von Knaben jagen, weisen wir euch den richtigen Weg. Mit Verständnis und Gefühl, rammen wir euch den Leib Christi ins Gedärm. Mit Hingabe, reißen wir euch die Eier aus. Mit Leidenschaft, zerfetzen wir die unseligen Triebe des Teufels in euren Eingeweiden. Mit der Kraft unseres Glaubens, zerstören wir euren Glauben.
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07.09.2010 von eb
Zwiespältigkeiten
In den letzten Tagen konnte ich einige Gespräche mit Menschen führen, die sich selber als "gebildet" oder gar "intelligent" betrachten. Stellenweise schleichen sich da bei mir langsam erhebliche Bedenken ein, gepaart mit dem Wunsch mich selber nicht über andere Menschen zu stellen, - aber sagen wir einfach; Adorno hätte mit seiner Theorie der Halbbildung, seine traurige Freude daran gehabt. Möglicherweise trifft mich das selber, aber ich behaupte jetzt einfach mal ganz unbedarft, das sich diese Sarrazin-Befürworter-Ablehner nochmals aufspalten werden. Ein Teil davon verbirgt einfach seine billige heimattümelige Angst vor Überfremdung, und ein anderer Teil versteht unter Integrationsdebatte nicht die Deutschmacherei, sondern tatsächlich den Willen das Leben für Migranten und Zuwanderer besser zu gestalten. Letztere sind zumeist im Sozialwesen zu beobachten, bewegen sich aber bereits schon im Nebel zwischen Humanismus und Luhmannscher Systemtheorie. (Einer der Gründe warum ich so oft darauf eingehe.) Beide glauben aber aus vollkommen gegensätzlichen Motiven heraus, dass hier eine sinnvolle Debatte angestoßen wurde. Ich würde mal sagen, .. das wird noch richtig spannend. Blöderweise denke ich nicht, dass es eine Debatte zugunsten von Migranten bzw. Zuwanderern wird, weshalb ich der letzten Gruppierung eigentlich nur gnadenlose Dummheit vorwerfen kann. Eine Gesellschaft ohne ethische Grundsatzdiskussionen, welche eine Debatte über Integration und Migration vom Stapel schmeißt, kann nur schief gehen. Sie wird auch weiterhin jede Form von Problemen, nach dem Kosten-Nutzen Prinzip und aufgrund leistungsorientierter Bewertungsmaßstäbe angehen.
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05.09.2010 von eb
Große Ohren
Nonsens
Klick macht dick. (C)
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Nun gut. Wenn der Nonsens überhand nimmt, bleibt manchmal nichts anderes übrig, als noch größeren Nonsens zu produzieren. Mit Menschen, die jeden Satz mit; "Alles ist relativ" beantworten, hab ich so meine harmlosen Schwierigkeiten. Aber wenn sie sich über die Segelohren meines Mitbewohners mokieren, muss ich moderierend einlenken. Ist ja jetzt nicht so, dass es nicht stimmt. Aber wenn man schon mal die schmutzigen Socken des Kerles im eigenen Wohnzimmer mitwaschen muss, entwickelt man doch mit der Zeit ein gewisses Mitgefühl. Weshalb ich mit nebenstehendem Bild und ein wenig Metaphysik, also "relativ" interpretativ für die Rationalisten ein Ratiönchen, und für die Irrationalisten ein Irrlicht, - ein wenig mithelfen möchte, die Bezugspunkte nicht zu übersehen.
Dabei muss angemerkt werden, dass die linke
Dame nun auch wirklich garnichts damit zu tun hat. Hier ist einfach nur jemand meiner Experimentierwut zum Opfer gefallen, dem ich ansonsten jede Hochachtung schenke. Also eventuelle leichte Ähnlichkeiten mit bekannten Personen aus dem öffentlichen Leben oder Fernsehanstalten, sind rein zufällig.
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Als erstes, ... das hier, ... sind wirkliche Segelohren. Nun ist der Satz; "Alles ist relativ", herzerweichend gut dazu geeignet, theoretisch so ziemlich alles im Nebel verschwinden zu lassen, um dann aber zum Schluss vor der praktischen Situation zu stehen, sich auch genau dort zu befinden. So im Nebel, verschieben sich leicht mal die Perspektiven. Harmloses wird zu Gefährlichem, und wirkliche Gefahren werden als harmlos eingestuft. So ist es schon richtig, dass die Ohren des armen kleinen Kerles, rechts außen im Banner dieser illustren Seiten relativ zu sehen-, aber gemessen an kleineren Ohren eben auch Segelohren sind. Man kann diesbezüglich, von einer relativen Sicht innerhalb einer möglichen Spannbreite zwischen einem sinnvollen Minima, und einem sinnvollen Maxima sprechen.
Die kleinste sinnvolle Ohrengröße, wäre ein kleines Loch auf jeder Seite des Kopfes. Die größte sinnvolle Ohrengröße wäre die, welche die fleischliche Statik, sowie der Anteil beteiligter Muskeln gerade noch so der Erdanziehung entgegensetzen kann, bevor die äußeren Lappen jede Form verlieren. Der Sinn der Größe, richtet sich dabei ganz praktisch am Bedarf der benötigten Hörqualität, die man dabei nicht übersehen sollte. Ein Unterschreiten des Minimums, würde den Verzicht eines menschlichen Sinnes bedeuten, und ein Überschreiten des Maximums komplette Veränderungen am tragenden Element-, nämlich des Kopfes erfordern.
Somit hat Relation immer minimum einen tragenden Bezugspunkt. D.h. sie muss für irgendetwas nütze sein. Vielleicht ist da ja was im neuzeitlichen Kauderwelsch untergegangen. Aber beide Begriffe; Relation wie auch Relativität, haben etwas mit Beziehungen zwischen Dingen, als auch mit Beziehungen zu etwas zu tun. Wer das vergisst, neigt in der Regel dazu, Relativität zur Entwertung von Bezugspunkten zu missbrauchen, - oder im Nebel elegant daran vorbei, mit der Segeljolle in den Sturm zu steuern.
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04.09.2010 von eb
Grundsatzfrage
Eigentlich könnte man es auch als sachliche Barbarei bezeichnen. Menschen die sich ein ganzes Leben lang einen Dreck darum geschert-, bzw. lediglich die Anhäufung monetärer Eigentumswerte darunter verstanden haben, schwafeln plötzlich von Moral und sichten sie ausgerechnet beim unmoralischsten Angebot einer Zeit, die vollkommen vergessen hat, dass Moral nach wie vor etwas mit Ethik zu tun hat. Moralische Urteile sind rein sachlich bereits, nichts weiter als die subjektiven Umgangsformen mit ethischen Grundmustern.
Aber eine Sache benötigt weder Moral, noch Ethik. Eine Sache ist eine Sache. Neben einem Verständnis für Dinglichkeit ist es lediglich der Gegenstand eines Streites. Der Tatbestand einer reinen Sichtweise auf Menschen als "Ding", "Sache", oder "Objekt". Die "Sache" im Umfeld eines wirtschaftspolitischen Kontextes, seiner Luhmannschen System-Soziologie, seiner Regierung, Sarrazinscher Kalkulationen, Trend- und Zukunftsforschung, inklusive dem ganzen Demografiegeraffel und last-not-least dem Gesellschaftsverständnis derer, die daran verdienen. Und somit auch dem Verständnis des Großteiles eines Volkes, welches sich der Sachlichkeit mit Verkäuferinstinkten verschrieben hat. Eine Gesellschaft, - ohne menschliche Ethik.
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04.09.2010 von eb
Leseempfehlung
Deutschland schafft mich ab
von Hilal Sezgin.
No. add. comment.
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02.09.2010 von eb
Disziplinierte Disziplinlosigkeiten
oder sachliche Unsachlichkeiten,
bzw. der alltägliche Irrsinn beim Putzen des Klos im Hirn.
Festival der Rekursionen. Angst, wird zu Mut erklärt. Sachliche schreien mit Unsachlichkeiten nach Sachlichkeit. Der Jäger wird zum Gejagten deklariert und ein Mainstream mit Mainstream bekämpft. Rationalisten reden von Irrationalitäten während sie sich selber dreimal im Kreise drehen, und Geschichtsbewusstsein mittels Geschichtsbewusstsein vergessen. Systemische beklagen die fehlende Menschlichkeit im System. Was nur geändert werden kann, wenn das System ausgetauscht wird. Und damit das System endlich auch logisch als System funktioniert, sollte wegen der Doppelmoral gleich die Moral mit abgeschafft werden. Interessante Logik. Gedankenlose reden von Gedankenlosigkeit, und Fetischisten von negativem Fetischismus.
Aber bleiben wir beim Mut. Beim unkonventionellen Mut, der sich einem Mainstream beugt. So ein Mut braucht einen Vorreiter, einen Häuptling, eine Identifikationsperson an der man sich orientieren kann, um den eigenen fehlenden Mut nicht allzu deutlich werden zu lassen. "Der spricht in meinem Sinne", heißt es dann. Interessanterweise, wird dieser Mut immer dann benötigt wenn klar wird, dass die Ängste um die eigenen Pfründe plötzlich eine Vehemenz erreichen, vor der man sich nicht mehr in gewohnter Weise verstecken kann.
Immer lustig, wenn man zu lange schläft, und dann morgens das Verschlafen mit fadenscheinigen Entschuldigungen versucht seinem Lehrer oder Arbeitgeber zu verklickern. Kennen wir alle, oder? Irgendeiner oder irgendwas, muss immer Schuld haben. Das ist wichtig. Denn sonst muss man zugeben, dass man selber nicht unschuldig ist.
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31.08.2010 von eb
Fragen im Nebel
Die öffentliche Positivierungsmaschinerie weiß zu berichten, dass laut Bundesagentur für Arbeit nur noch 3,188 Millionen Menschen ohne Job sind, - denn dank voller Auftragsbücher, hat sich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Spätsommer weiter entspannt. BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt erklärt weiße, dass sich die wesentlichen Indikatoren in die richtige Richtung entwickeln.
Indikatoren meint er also. Welche Indikatoren sprechen z.B. für den Zustand, dass die Statistik zwar die Zahlen reduziert, die Profile der Indikativen aber die gleichen bleiben? Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass einige der bedauernswerten Mitglieder der profilierten Erwerbslosen in unprofilierte Beschäftigungsverhältnisse, oder sonstige nebulöse Nicht-Vollzeitbeschäftigungen eines Arbeitsmarktes integriert wurden, dessen Profil in der Hoffnung auf ebensolche Beschäftigung erhalten bleiben soll?
Oder hat es etwas damit zu tun, dass gut 80 Prozent aller angebotenen Stellen das eigene Profil des "Personaldienstes", "Personalberatung", oder gleich "Zeitarbeit" erfüllt, - bzw. der hässliche Satz; "Wir suchen für unseren Kunden", schon im Vorfeld klar macht, dass das eigene Profil mal lieber die Chancen des menschlichen Wunsches nach wenigstens einigermaßen gesicherter Existenz weiterhin erfüllen soll?
Vielleicht liegt es auch daran, dass die viel zitierte "stille Reserve" plötzlich immer dann verschwindet, wenn gute Miene zum bösen Spiel gemacht werden muss. Aber nein, - ich spekuliere bloß. Das hat schon alles seine Richtigkeit. Sauber durchrechnet, und sauber durchdacht. Weder beim berüchtigten "Ja" und "Nein" manipulierter
Erwerbslosenzahlen gibt es etwas zu bemängeln,
noch bei der Ermittlung der wirklich
offenen Stellen, ... denn wie heißt es so schön beim Versuch den Nebel zu lichten.
Die wirklichen Verhältnisse trifft das immer noch nicht.
Immerhin, - ein brauchbarer Satz.
Aber im Nebel lässt sich gut tanzen. Da schaut von außen kaum einer auf das Parkett.
Und mancher der Tänzer darauf, übersieht allzu gerne, dass manchmal verschiedene Boote in die gleiche Richtung fahren. Und eh man sich versieht, muss so ein
Tänzer, plötzlich selber mal vortanzen und sich damit abfinden, plötzlich in Tanzschulen geschickt zu werden, die er vorher selber empfohlen hatte, - aber selber sicher niemals hin wollte. Aber Hauptsache, die Auftragsbücher sind voll.
Aber vielleicht gilt auch hier der Satz;
Die wirklichen Verhältnisse trifft das immer noch nicht.
Da bleibt dann nur noch die Frage, warum Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen aufgrund der Zahlen meint, dass die Krise nahezu überwunden ist. Weil die Auftragsbücher voll sind?
30.08.2010 von eb
Neue Jobs für die Bundeswehr
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Während Verteidigungsminister Guttenberg versucht die Bundeswehr an krisenbedingte Sparzwänge anzupassen, tritt der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, in Köhlers Fußstapfen und deklariert alte Jobs der Truppe, zwecks
Eigensanierung zu neuen Herausforderungen und Chancen.
"Dabei geht es um unsere ureigenen legitimen Interessen - auch die der Wirtschaft", so Driftmann weiter. Für den Exportvizeweltmeister Deutschland "wäre es eine Katastrophe, wenn die Handelswege, insbesondere nach Südostasien dauerhaft eingeschränkt oder bedroht wären.
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In seiner Besorgnis um die Zukunft der Bundeswehr, sieht er den dringenden Fall das Grundgesetz nicht zu kennen, bzw. "legitim" außer Kraft zu setzen, durch zeitgemäße ökonomische Notwendigkeiten entschuldigt. Da werde ich mich nicht scheuen, auch mal ein paar eigene Arbeitsbeschaffungsvorschläge zur Sanierung der Bundeswehr zu machen.
Die verharmlosende Bezeichnung "Piraten" hat er ja schon verwendet, damit auch jetzt jeder die Piraten im Golf v. Aden entschuldigungstechnisch im Hinterkopf hat, und zustimmend abnickt. Nachdem nicht nur europäische Fangflotten den Menschen dort auch noch den letzten Rest an Nahrungsbeständen fürs heimische Fischstäbchenmenu weggenommen haben,
können unsere "Jungs", natürlich die Funktion einer Schutztruppe vor den Auswirkungen dieser vorausschauenden Wirtschafts-, ähh Entwicklungspolitik übernehmen, - bevor noch jemand auf den Gedanken kommt, die eigene Nation der Piraterie zu bezichtigen.
Aber das hat er ja nicht so gemeint. "Piraten" ist alles, was sich den heimischen Exportgelüsten evtl. aus niederwertigeren nichtheimischen Eigeninteressen in den Weg stellt. Schließlich will man Exportweltmeister bleiben. Export bedeutet Profit. Zwar nicht für alle, aber eben für die, welche zwecks Profit kein Interesse an einem Binnenmarkt, oder gar noch nationalen Eigenbedürfnissen anderer haben. Und Herr Driftmann kennt seine Klientel und liebt Fischstäbchen.
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29.08.2010 von eb
Trendwelle, die Zweite
Wer mit 67 noch arbeitet, sollte weniger verdienen.
(Anm. Hieß es gestern noch. Heute heißt es; Wer mit 67 noch arbeitet, wird weniger verdienen)
Wie versprochen. Bertelsmann is back again, und macht erneut mit Springers Erben die Trendforschung zur Mehrung des Reichtums der Wohlhabenden, der selbst ernannten Leistungsträger und Eliten, und eines, egal welchem, Regierungspublikums, - welches wie seine Wählerschar dankbar nickend seine Zukunft denen gibt, die dies exakt in ihrem Sinne trendig unters Volk mischen.
Das Deutschland-Projekt nährt aufs neue die, welche mainstream-, und linientreu dem neoliberalen Sumpf der käuflichen Wissenschaft das nötige Verkaufspotential abgewinnen können. Karl-Heinz Paqué,
alter und
neuer Komparse der
Förderung
sozialdarwinistischer Thesen einer
Denkerelite, reitet erneut munter das demographische Pferd, und bereitet gleich schon mal literarisch mit seinem neuen Buch die wachsame Rentnergesellschaft auf ihren niederen Status der eingeschränkten Leistungsfähigkeit, bei gleichzeitiger Akzeptanz längerer Arbeitsbereitschaft vor. Fordern und Fördern halt. Gefordert wird mehr Leistung, und gefördert die Bereitschaft dazu, den Gürtel enger zu schnallen.
Auch wenn dies keiner merken wird. Immerhin legt er dabei die Fehler der eigenen vorherigen geistigen Ergüsse indirekt bloß. Das nach heutigem Lohn-, und Gehaltsstrukturen eine auch von
ihm selbst vormals geforderte privatisierte Kapitaldeckung fürs Rentenalter, kaum mehr möglich ist. Aber anstatt ehrlich und anständig auf entsprechende Arbeitsplatzprobleme hinzuweisen, oder gar mit zu helfen diese, und auch wieder eine angemessene europäische Lohn-, und Gehaltsanpassung zu fordern, passiert das gleiche wie ehedem. Pragmatische Ökonomie bei Akzeptanz der gegebenen Umstände zugunsten von Arbeitgebern-, und nicht von Arbeitnehmern. Dies bedeutet nach bekanntem Muster; - länger arbeiten, und dabei weniger verdienen. Und damit auch ja keiner an der Ernsthaftigkeit der Notwendigkeit zweifelt,
wird die demographische Keule bis zum Abwinken geschwungen. Eine Keule, die auf reiner computergestützter Simulationen und Orakeln basiert, denen nicht mal die Beweislastigkeit eines Resultates zu eigen ist, aber effektiv zur Produktion von Angst und Akzeptanz dient.
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28.08.2010 von eb
Aber irgendwo hat er ja doch recht?
Sarrazin und seine heimlichen Fans.
"Aber irgendwo ist doch etwas dran".
Ich kann diesen Spruch nicht mehr hören. Er tut weh. Er beleidigt mein durchschnittliches Empfinden zum Verstand meines Gesprächspartners gegenüber. Und er diskreditiert den Aussprecher selber. Einfach deshalb, weil da jemand selber nicht nach schaut, worüber er überhaupt spricht und weil es erbärmlich nach Beweihräucherung des eigenen Wunsches nach einfachen Weltbildern stinkt. Weltbilder, in denen sich die Dinge mit kruden Schulmädchenrechnungen, Pseudowissenschaften und Polemiken regeln lassen sollen.
Hier findet eine sinnlose und gefährliche Vermischung von Bildungs-, Migrations- und Integrationsproblemen mit den eugenischen Ansichten eines Politclowns mit Profilneurose statt. Selbst Sozialarbeiter und Lehrer, welche innerhalb dieses Umfeldes tätig-, und zu feige sind die wahren Schuldigen anzugreifen, schämen sich mitunter nicht, - Problembewältigung "mit" Menschen, für Volkshetze "gegen" Menschen einzutauschen. Sarrazin wird von
Bild und
Welt als Aufrüttler verkauft. Als jemand der die Dinge beim Namen nennt. Und ein halbes Jahrhundert vollkommene Ignoranz, Duckmäusertum und absolut nationales Bewertungsschema einer Gesellschaft die von Multi-Kulti redete, ohne auch nur selber ansatzweise verstanden zu haben, über den eigenen gewohnten Tellerrand und Leitkulturschwadroniererei hinaus zu blicken, nickt heimlich mit dem Kopf. Eine Meute von Menschen die nicht müde wird, ununterbrochen den ökonomischen Wertekonsens einer Europäisierung und Globalisierung schön zu reden, aber die Menschen die es betrifft, seit fünfzig Jahren unverändert wie Aliens betrachtet.
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27.08.2010 von eb
Leseempfehlung
Artikel in der Süddeutschen;
In den Jobcentern geht die Angst um.
Gerade bei Hartmut Finkeldey von
Kritik und Kunst gesichtet. Reicht auch absolut, was er dazu schreibt. Ich füge nur noch mein Grinsen hinzu.
Oder vielleicht doch noch ein kleines, ... nur ein ganz klitzekleines ....?
Die Personalratschefin der Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung beschäftigt die Beschaffung von Beschäftigung für potentiell Beschäftigungslose, deren Beschäftigung die Beschaffung von Beschäftigungen ohne Beschäftigungsmöglichkeiten ist.
27.08.2010 von eb
Filmkritik für Nostalgiker
Aus der Reihe, - Rettet das Happy-End.
Heute: Godzilla
Klick macht dick. (C)
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Yup. Mal wieder ein wenig unpolitischer Nonsens. Für die Jungs, denen der Blick in die Augen, nach dem vierten Bier eh egal ist. (Einen Unterschied, kann ich da leider nicht mehr sehen).
Wer die ollen Godzilla Filme noch aus japanischen Produktionen der
50iger kennt und auch noch die Puppenfäden in Erinnerung hat, die klar ersichtlich in jedem dieser Studiobasteleien noch im Film erkennbar waren, weiß das Godzilla schlicht und einfach Filmkultur ist. Man könnte es aus heutiger Sicht bösartig ein wenig als die tricktechnische Modernisierung von Flash Gordon aus den 30igern ansehen, aber dass wäre gemessen an der damaligen Zeit kaum fair. Und auch wer über das Niveau streiten will, sollte generell damit leben können, höchstens alle paar Jahre mal Fernsehen zu schauen oder ins Kino zu gehen. (Was betreffs des ersteren, ja nicht das schlechteste wäre. Denn wer will ernsthaft behaupten, dass eine bundesdeutsche Talkshow niveauvoller ist ?). Für die Japaner hatte das durch Atomtests entstandene Monster, dagegen durchaus auch etwas mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki zu tun. Was bei deutschen Synchronisationen, leider vollkommen verfälscht wurde.
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Für Freunde moderner Filmeffekte und perfektionierter Regiearbeit war das Remake, (ich bezeichne das jetzt einfach mal frech so ), von Roland Emmerich, 1998 deshalb einfach ein Muss.
Der Mann ist Perfektionist pur. Selbst Kleinigkeiten, die normalerweise keinem während des Anschauens auffallen würden, wie z.B. dass besagtes Monster noch mit den Augen blinzelt, während es mit irrwitziger Geschwindigkeit vor sich hin rennt, wurden hier noch berücksichtigt.
Emmerich ist eine Nummer für sich und durchaus ein wenig mit Steven Spielberg zu vergleichen. Beide schafften den Durchbruch mit brillianten Low-Budget Filmen, (Spielberg mit; "das Duell" und Emmerich mit; "das Arche-Noah-Prinzip"), um sich dann allerdings, (leider), ganz auf reine Unterhaltung zu konzentrieren. Und Godzilla war einfach nur gute Unterhaltung, - technisch perfekt und ziemlich teuer umgesetzt. Manche fanden´s grottendämlich und andere lustig. Manche spannend und manche sogar langweilig. Ich fand´s unterhaltsam, wobei der Stimmungspegel im Laufe des Films mit ähnlichem Grinsen endete, wie bei Jean Reno als französischer Geheimdienstler. Also was soll´s.
Deshalb heute nur ganz kritikfrei, ein kleines zusätzliches fröhliches Häppchen für Godzilla. Was immer er damit anfangen mag. Allerdings, wer den Film gesehen hat, kann sich sicher noch erinnern, dass eines der Eier überlebt hat. Wer weiß schon, was daraus geworden ist.
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26.08.2010 von eb
Der Bertelsmannweg zur Timokratie
Leseempfehlung, - Wolfgang Lieb bei den Nachdenkseiten;
Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig?
Ich sag immer Trendokratie dazu. Die Bertelsmann-Stiftung als Trendmaschine, für Politik und Gesellschaft, - zu ihren eigenen Vorstellungen.
Ein Trend, der tatsächlich nur in eine Richtung gehen kann.
Die Timokratie – eine Herrschaft der Besitzenden – droht die Demokratie abzulösen.
26.08.2010 von eb
Springers Fachkräftemangel
Wir brauchen Einwanderer, und Sarrazins Mahnungen
Au weia. Das wird schwierig. Springers "Welt" versucht sich im Spagat, die eigene Bildungsferne durch noch größere Bildungsferne zu erklären. Geht das? Man braucht jetzt beides gleichzeitig, - Einwanderer und Sarrazins rassistische Omnipotenz zum Willen die Welt so klein wie möglich zu erklären, welche hier als Mahnung deklariert wird.
Olle abgelutschte Kamellen wie
Demographie und Fachkräftemangel werden im Topf kurz umgerührt, um Thilo doch noch eine Möglichkeit zu bieten seinen braunen Kauderwelsch loszuwerden.
Aber wenn bitte schön Einwanderer, dann die klügsten, besten und "billigsten"? Das letztere, wird im Land der Lohn- und Gehaltssenker kaum für entsprechende Zuwanderung sorgen. Was die Zeitungsschmiere auch gleich selber erklärt. Weil schon die Fachkräfte im Land selber, schlicht und einfach abwandern. Die Überlegungen, dass der Leistungsdruck
und das populistisch verstärkte Misstrauen der staatlichen Instanzen gegenüber allen Leistungsträgern dabei mit eine Rolle spielt,
ist gar nicht mal so schlecht für die gewohnt großen Buchstaben. Da muss irgendwo gerade Licht in die Schreibstube gefallen sein. Dass das Misstrauen was generelles ist, und vom Blättle jahrelang bis ganz tief nach unten, in die selbst demagogisierten ehemaligen Leistungsträger reicht, die man ob ihrer nunmehrigen Erwerbslosigkeit gerne mal als Abzocker beschimpft hatte, traut man sich denn doch nicht zu schreiben.
Aber Hautpsache Springers Allroundtalent fürs Marodierende, bleibt dem Publikum erhalten, um "Fehlsteuerungen" in der medialen Öffentlichkeitsarbeit auch noch dem letzten klar zu machen. Und das demografische Schicksal, wird früher oder später sicher nicht bei Springer Halt machen. Leider auch nicht bei Thilo Sarrazin. Denn nach demographischen Maßstäben gehört er nicht mehr zu den Leistungsträgern. Der Mann ist über fünfzig. Pech gehabt. Demographie ist Schicksal. Da werden sich die Journalisten bei der Welt wohl wieder selber um geschmacklose Niveaulosigkeiten bemühen müssen. Sonst schafft sich Springer noch genauso selber ab, wie Thilo Sarrazin.
Ach so, noch was. Den Spruch;
"Deutsch ist nicht mehr Sprache der Wissenschaft", muss mir irgendjemand erklären. War es das jemals? Hab ich da was verpasst? Können die kein Englisch beim Springer? Uhhh, Bildungswüste Deutschland. Jaja.
P.S. Man beachte die Kommentare im Welt-Artikel, und stelle sich die Angst eines Einwanderers dabei vor. Ich sage euch was; Die, die es trotzdem wagen, sind verdammt mutige Menschen.
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